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Medizin  •  Radiologie  •  Tumore

Strahlentherapie bei Krebs mit dem CyberKnife

Das CyberKnife System ist ein hochpräziser radiochirurgischer Operationsroboter, mit dem Krebs oder Metastasen überall im Körper geortet und bestrahlt werden können.

Der CyberKnife Roboter ist ein flexibles, sich um den Patienten drehendes Konstrukt mit einem Roboterarm. Er vereint verschiedene Technologien in sich, um Tumore oder Metastasen zu orten und zu bestrahlen.
Ursprünglich war CyberKnife für Hirnmetastasen vorgesehen, kann jedoch heute an jeglichen Körperpartien angewendet werden.

Durch Photonenstrahlen können Chirurgen mit dem CyberKnife im Körper operieren. Die Photonen beschädigen die DNA von Zellen, so dass diese sich nicht mehr teilen können. Gutartige Tumoren vernarben in den Wochen und Monaten nach der Behandlung, bösartige zerfallen.

Der Vorteil der sehr präzisen Methode ist, dass sehr hohe Einzeldosen an Strahlen abgegeben werden können. Die umliegenden Organe und das Gewebe werden geschont. Die Chancen, dass so der Tumor komplett und für immer wegbleibt, sind sehr hoch. Ebenfalls profitiert der Patient von einer kürzeren Behandlungszeit und somit von geringeren Nebenwirkungen.

Wichtig für eine optimale Strahlentherapie mit CyberKnife ist die interdisziplinäre Zusammenarbeit der verschiedenen Fachspezialisten, die für die jeweiligen Tumore ausgebildet sind.

In der Sendung praxis gsundheit „Strahlentherapie – CyberKnife“ spricht David Staudenmann mit Prof. Dr. med. Daniel Aebersold und einem Patienten über das CyberKnife in der Radio-Onkologie.

Heute geht es mir gut

Aldo Bigolin, Patient

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