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Moderne Therapie bei Sportverletzungen

Für eine Eigenblutbehandlung wird Blut aus der Vene entnommen. Dieses wird daraufhin in kleinen Mengen in den Muskel gespritzt oder in größeren Mengen in die Vene reinfundiert. Das körpereigene Blut soll als Fremdkörperreiz dienen.

Muskel- und Sehnenverletzungen werden oft bagatellisiert. Oft fehlt Sportlern eine professionelle Anlaufstelle, gerade auch abends und an den Wochenenden. Die Sportklinik Permanence möchte diese Lücke füllen. Die Permanence betreibt eine Sportklinik und bietet eine 24h Notfallstation für Spitzensportler mit einer auf Spitzensportler ausgerichteten Therapie an. Von dieser Spezialisierung können auch Breitensportler profitieren.

In der Sendung praxis gsundheit „Moderne Therapie bei Sportverletzungen“ spricht David Staudenmann mit Dr. med. Jörg Dünkel, Standortleiter Klinik Permanence Notfall & Innere Medizin, Sportmediziner und Dr. med. Thomas-Oliver Schneider, Leiter Kniechirurgie Bern sowie einem Patienten über die Methode der Eigenblutbehandlung.

Nach zwei Behandlungen habe ich kaum noch Schmerzen gespürt

Philipp Spicher, Patient

Mit der sogenannten Eigenblutbehandlung ist eine schnellere und bessere Heilung einer Vielzahl von Verletzungen, insbesondere Muskel- und Sehnenverletzungen, möglich. Die ultraschallgesteuerte Behandlung mit Eigenblut ist eine Spezialität der Sportklinik Permanence.

Das zirkulierende Blut dient in erster Linie als Transportmedium für Sauerstoff und Nährstoffe. Darüber hinaus enthält es aber auch Informationen über durchgemachte – und erfolgreich bekämpfte – Krankheiten (z.B. Antikörper). Durch die Rückinjektion des Blutes ins Gewebe wird durch eine auftretende Abwehrreaktion diese Information wieder zugänglich gemacht. Die Wirksamkeit der Eigenblutbehandlung beruht dabei vor allem auf einer Aktivierung des Immunsystems. Durch die Behandlung gelangen beispielsweise Krankheitserreger zurück in die Blutbahn, die der Körper bisher schlecht bekämpfen konnte.

Da jede Eigenblutbehandlung eine Reiztherapie ist, bemerkt man anschließend eine körperliche Reaktion. Wie bei vielen naturheilkundlichen Therapien, so können sich die Beschwerden am Anfang der Behandlung also auch bei der Eigenblutbehandlung verstärken. Manche Menschen bekommen nach der Behandlung z. B. Fieber und fühlen sich schlapp. Diese sogenannte Erstverschlimmerung ist harmlos, denn dies wird als Zeichen gewertet, dass die Behandlung anschlägt und der Körper seine Abwehrkräfte mobilisiert. Nach ein bis zwei Tagen sollten diese Symptome dann wieder ganz von alleine abgeklungen sein.

November 2017

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