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Nasenpolypen mit 3D-Technik entfernen

Experte: Prof. Dr. med. Marco Caversaccio

Rhinosinusitis ist eine akute oder chronische Entzündung der Nasenschleimhaut, die in der Regel auch die Nasennebenhöhlen betrifft. Durch diesen Zustand können sich Nasenpolypen bilden. Durch das gestaute Nasensekret leiden Betroffene unter einer gleichzeitig laufenden und verstopften Nase. Moderne Technologie ermöglicht eine minimal-invasive, mit 3D unterstützte Behandlung.

Rhinosinusitis beschreibt den Zustand, wenn nebst einer Entzündung der Nasenschleimhaut (Rhinitis) auch diejenige der Nasennebenhöhlen (Sinusitis) entzündet ist. Das ist eigentlich immer der Fall, da die beiden Strukturen eine funktionelle Einheit darstellen.

In der Sendung praxis gsundheit „Nasenpolypen mit 3D-Technik entfernen“ spricht David Staudenmann mit Prof. Dr. med. Marco Caversaccio, Facharzt für Oto-Rhino-Laryngologie, FMH, und einer Patientin über 3D-navigierte Eingriffe bei Nasenpolypen.

frei durch die Nase atmen zu können ist ein Riesengeschenk

Nadine Lyoth Martinelli, Patientin

Eine akute Rhinosinusitis fängt man sich meistens durch Viren ein und heilt etwa innerhalb von vier Wochen wieder ab. Eine chronische Rhinosinusitis dagegen entsteht aufgrund von Allergien oder Bakterien und dauert länger als vier Wochen. Bei einer solchen Entzündung schwillt die Schleimhaut an, es können sich Polypen bilden. Nasenpolypen sind Ausstülpungen aus der Schleimhaut. Durch den eingeengten Platz staut sich das Nasensekret in den Nebenhöhlen, es kann sich durch den Stau sogar noch zusätzlich mit Viren infizieren.

Betroffene leiden vor allem unter verstopfter Nase (nasale Obstruktion). Sie müssen sich ständig die Nase putzen, da die Nase trotz Verstopfung meistens auch «läuft». Andere Symptome können Geruchsverlust, Ansammlung von Nasensekret im Rachen, Kopfschmerzen, Husten, Schlafstörungen, Niesen, Schnarchen oder Stimmprobleme sein.

Sind alternative Therapieansätze – wie beispielsweise kortisonhaltige Nasensprays oder Antibiotika – erfolglos, gilt es die Nasenpolypen mittels OP zu entfernen. Dank der modernen Technologie ist es nun möglich, den minimal-invasiven Eingriff mit 3D-Navigation noch genauer durchführen zu können.

Januar 2018

 

Unsere Beiträge bieten Ihnen hochwertige und verlässliche Informationen. Dafür stehen namhafte Experten und die journalistische Sorgfalt eines erfahrenen TV-Teams.

Experten:
Prof. Dr. med. Marco Caversaccio, Facharzt für Oto-Rhino-Laryngologie, FMH, Klinikdirektor und Chefarzt, HNO-Klinik am Inselspital
Moderation:
David Staudenmann, Geschäftsführender Gesellschafter der santémedia AG, Moderator medizinischer TV-Sendungen seit 2011
Patientenerfahrung:
Nadine Lyoth Martinelli, Erfahrungsbericht zu Nasenpolypen
Herausgeber:
santémedia AG, Bern, produziert seit 2001 medizinische und gesundheitspolitische TV-Sendungen und ist in der Schweiz Marktführerin auf diesem Gebiet.
Beitrag erstellt:
19.05.2020
Letzte Überprüfung:
19.05.2020

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