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Knorpelschaden im Knie

ExpertInnen: Dr. med. Thomas-Oliver Schneider

Eine neuartige Methode in der Behandlung eines Knorpelschadens im Knie steht zur Verfügung. Der Knorpel wird entnommen, aufbereitet, mit eigenen Wachstumsfaktoren vermischt und wieder eingesetzt. Für den gesamten Ablauf ist nur eine Operation nötig. Die Rehabilitation ist essenziell und beansprucht viel Zeit. In der Sendung «praxis gsundheit» berichtet santemedia mit einem Experten über die Behandlung bei einem Knorpelschaden im Knie.

Die ersten Beschwerden des Patienten traten nach einem längeren Lauf auf. Als auch nach zwei Monaten keine Besserung in Sicht war, meldete sich der Patient beim Hausarzt. Das MRI zeigte einen Knorpelschaden und Abriss des Innenmeniskus. In einem solchen Fall ist es wichtig, einen Spezialisten aufzusuchen. Ein brennender Schmerz im Kniegelenk, insbesondere unter Belastung, ist ein häufiges Anzeichen für einen Knorpelschaden. Kleine Knorpelschäden können ohne Operation mit unterschiedlichen Methoden behandelt werden. Ist der Knorpelschaden zu gross oder die nicht operative Behandlung erfolglos, sollte der Knorpelschaden operativ behandelt werden.

Bei der operativen Methode wird der eigene Knorpel für die Reparatur des Knorpelschadens verwendet. Der Knorpel wird entnommen und mit körpereigenen Wachstumsfaktoren vermischt und wieder eingeklebt. Der Patient kann bei der neuen Methode in einer Operation versorgt werden. Je nach Grösse des Schadens wird minimalinvasiv oder mit Hilfe eines kleinen Schnittes operiert. Der Patient sollte sich bereits vor der Operation gut vorbereiten und sich mit der Behandlung auseinandersetzen. Direkt nach der Operation sind Gehstöcke notwendig, anschliessend darf das Knie über mehrere Wochen nicht voll belastet werden. Die Rehabilitation ist ein sehr wichtiger und essenzieller Bestandteil. Die Nachbehandlung zieht sich über mehrere Monate bis zu einem Jahr. Physiotherapie, Kraftrainung und vor allem Disziplin sind wichtig für die erfolgreiche Rehabilitation.

 

 

In der Sendung praxis gsundheit «Knorpelschaden im Knie» spricht David Staudenmann mit dem Experten Dr. med. Thomas-Oliver Schneider, Facharzt FMH für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie, über die Behandlungsmöglichkeiten bei einem Knorpelschaden im Knie.

Patienten mit Diagnose Knorpelschaden sind für diese Behandlungsmethode geeignet

Dr. med. Thomas-Oliver Schneider, Kniechirurg Deutsche Kniegesellschaft DKG, Leiter Kniechirurgie Bern

 

Folgende Fragen beantwortet der Experte im Beitrag:

  • Woran erkennt man einen Knorpelschaden?
  • Wann sollte man einen Arzt aufsuchen?
  • Wie wird ein Knorpelschaden beim Knie behandelt?
  • Wie funktioniert die neue Methode?
  • Welche Vorteile gibt es bei der neuen Methode?
  • Wie ist es nach der Operation?
  • Wer kommt für die Operation mit der neuen Methode in Frage?
  • Welche Tätigkeiten sind nach einer Operation wieder möglich?

 

Unsere Beiträge bieten Ihnen hochwertige und verlässliche Informationen. Dafür stehen namhafte Expertinnen und Experten, sowie die journalistische Sorgfalt eines erfahrenen TV-Teams.

ExpertInnen:
Dr. med. Thomas-Oliver Schneider, Facharzt FMH für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, Kniechirurg Hirslanden Klinik Permanence, Bern
Moderation:
David Staudenmann, CEO und Mitinhaber santémedia AG, Moderator medizinischer und gesundheitspolitischer TV-Sendungen
Produktion:
Grazia Siliberti, Mitglied der Geschäftsleitung
Herausgeber:
santémedia AG, Bern, spezialisiert auf Kommunikation im Gesundheitswesen, realisiert seit 2001 eigene, redaktionelle medizinische und gesundheitspolitische TV-Sendungen und ist in der Schweiz Marktführerin in diesem Bereich.
Beitrag erstellt:
09.05.2022
Letzte Überprüfung:
10.05.2022

1 Comment

  1. Tuula Lipponen

    Interessant, dass der Knorpel entnommen und mit körpereigenen Wachstumsfaktoren vermischt und wieder eingeklebt wird. Ich habe einen irreparablen Schaden im Knie und ich erkundige mich zurzeit nach Knieprothesen. Am besten lasse ich mich dafür zuerst bei einem Facharzt für Gelenkersatz beraten.

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