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Chirurgie  •  Medizin

Knieprothese – Roboterassistiert

Die roboterarmassistierte Chirurgie ist darauf ausgelegt, mithilfe eines Roboterarms den Chirurgen bei der Implantation einer Knieprothese oder Knie-Teilprothese zu unterstützen. Diese Technologie weist eine hohe Präzision auf.

Der technische Fortschritt ist in unserem Alltag allgegenwärtig. Intelligente Technologien vereinfachen vielerorts alltägliche Tätigkeiten. Auch im medizinischen Bereich werden computerassistierte Verfahren verwendet. In der Prothesenimplantation wird zur konservativen Chirurgie auch die MAKO Technologie verwendet. Die roboterarmassistierte Operationstechnik MAKO weist eine hohe Präzision auf bei Knieprothesen und Hüftprothesen. Operateure können und sollen durch automatisierte Systeme nicht ersetzt werden. Vielmehr stellen diese eine Erweiterung der Fähigkeiten von Operateuren dar. Bei der MAKO Technologie wird anhand eines 3D-Modelles von einem Knie- oder Hüftgelenk eine detaillierte dreidimensionale Computerplanung erstellt. Vor jeder Operation wird ein solches Gelenkmodell aus CT-Bilder erstellt. Während der Operation kann diese Planung individuell angepasst werden. Dadurch wird die Operation reproduzierbarer und auf individuelle Situationen zugeschnitten.

In der Sendung praxis gsundheit „Knieprothese – Roboterassistiert“ spricht David Staudenmann mit Dr. med. Thomas-Oliver Schneider, Kniechirurg Hirslanden Klinik Permanence, Bern, Dr. med. Bernhard Christen, Belegarzt Hirslanden Salem Spital, Bern und einem Patienten über die roboterassistierte Chirurgie.

Der Mako-Roboterarm assistiert uns während der Operation.

Dr. med. Bernhard Christen, Belegarzt Hirslanden Salem Spital, Bern

November 2019

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