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Hirn  •  Medizin  •  Nervensystem

Parkinson – Wenn die Nervenzellen streiken

Parkinson ist eine neurodegenerative Erkrankung. Bestimmte Nervenzellen, die für Bewegungen zuständig sind, funktionieren zunehmend schlechter. Betroffene werden weniger beweglich, langsamer und zittern häufig.

In der Schweiz leiden etwa 15’000 Menschen unter Parkinson. Es ist eine häufig vorkommende, fortschreitende Erkrankung des Nervensystems. Es sind durchschnittlich etwas mehr Männer betroffen als Frauen. Auch jüngere Menschen können an Parkinson erkranken. Zu Beginn der Krankheit treten oft nur unspezifische Symptome auf, beispielsweise Schlafstörungen, Probleme mit dem Geruchssinn oder Depressionen. Diese sind jedoch sehr individuell. Im Laufe der Erkrankung treten dann die typischen Bewegungsstörungen auf.

Die Diagnose wird oft eher spät im Krankheitsverlauf gestellt. Heute stehen als Behandlungsmöglichkeiten verschiedene Medikamente zur Verfügung. Zudem wurden Pumpen entwickelt, die direkt an den Körper angeschlossen sind und kontinuierlich über den Magen und Dünndarm die gewünschte Dosis der Medikamente abgeben.

Die Symptome von Parkinson können gelindert werden, jedoch ist Krankheit unheilbar. Patienten in Behandlung können jedoch genau gleich lang leben wie gesunde Menschen.

In der Sendung TOP MED „Parkinson – das Leben geht weiter!“ spricht Geri Staudenmann mit Dr. med. Matthias Oechsner, Carmen Stenico und einem Patienten über die Nervenerkrankung Parkinson.

Ich will dieses Jahr den Säntis besteigen!

Markus Stadelmann, Patient

Mai 2015

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