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Kataraktchirurgie – moderne Möglichkeiten

Katarakt, auch Grauer Star genannt, bezeichnet eine Trübung der Augenlinse. Häufig tritt die Katarakt als Ausdruck des natürlichen Alterungsprozesses auf. In einzelnen Fällen sind auch Jüngere betroffen. Die getrübte Linse kann operativ entfernt werden, entweder manuell oder durch eine laserunterstützte Kataraktoperation.

Der Graue Star kann je nach Form und Ausprägung unterschiedliche Symptome verursachen, hauptsächlich verminderte Sehschärfe, nebelartiges Schleiersehen, zunehmende Kurzsichtigkeit im Alter, vermehrte Blendung und schattenhafte Doppelbilder. Im Spätstadium kann sich die Sehkraft so drastisch verschlechtern, dass es fast zur Erblindung kommen kann.

Die Behandlung des Grauen Stars ist die Kataraktoperation und erfolgt häufig. Dabei wird die eingetrübte Linse operativ entfernt und durch eine völlig klare, künstliche Linse ersetzt. Die Operation wird mit örtlicher Betäubung oder selten auch in Vollnarkose durchgeführt. Zur Entfernung der Linse wird das Auge am Hornhautrand durch einen kleinen Schnitt geöffnet. Bei der herkömmlichen Methode schneidet der Operateur manuell eine kreisrunde Öffnung, durch die er anschliessend die Linse manuell über Ultraschall zerstört. Alternativ kommt ein Femto-Laser zum Einsatz, der die Öffnung der Vorderkapsel und die Fragmentierung der Linse übernimmt. Der anschliessende Einsatz einer künstlichen Linse erfolgt in beiden Fällen manuell durch den Operateur.

In der Sendung praxis gsundheit „Kataraktchirurgie – moderne Möglichkeiten“ spricht David Staudenmann mit Dr. med. Pascal Imesch und Dr. med. Thomas Haldimann, Belegärzte Augenzentrum Siloah, und einer Patientin über die laserunterstützte Kataraktoperation.

Erst jetzt habe ich bemerkt, wie gut man eigentlich sehen kann

Patrizia Provinzano, Patientin

März 2019

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