Neuste Artikel

Artikel mit Video



Leistenbruch – wenn das Bindegewebe schwächelt

Ein Leistenbruch ist ein Eingeweidebruch im Bereich des Leistenkanals. Er entsteht aufgrund von natürlichen Bindegewebschwächen, die im Bauchraum auftreten. Es entstehen Lücken, sogenannte Hernien (Brüche).

Von Leistenbrüchen sind Männer öfter betroffen als Frauen. Ein Leistenbruch ist dann erkennbar, wenn Eingeweide, z. B. ein Stück Darm, durch die entstandenen Löcher im Bindegewebe schlüpfen. Die Ausstülpung kann ertastet werden und verursacht bei vielen Betroffenen Schmerzen beim Heben von Lasten.

Die Therapie eines Leistenbruchs erfolgt meistens durch eine Operation. Bei der offenen, traditionellen Methode wird ein kleines Kunststoff-Netz als Stütze für das Bindegewebe angenäht, welches dann mit dem Gewebe vernarbt.
Als Weiterentwicklung der bisherigen minimal-invasiven Operation ist es heute bei geeigneten Patienten möglich, das Netz ohne grosse Schnitte via Bauchnabel hineinzuoperieren. Der Nabel ist eine natürliche Narbe des Körpers, die Wundfläche ist damit minimal.

In der Sendung praxis gsundheit „Der Leistenbruch – was tun?“ spricht David Staudenmann mit Dr. med. Walter Brunner und einem Patienten über die Ursachen und die Behandlung eines Leistenbruchs.

mir geht es sehr gut

Markus Wagner, Patient

Oktober 2014

Diskutieren Sie mit

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.