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Zahnunfall – ästhetische Rehabilitation

Werden Zähne durch Einwirkungen von aussen verletzt oder gelockert, sprechen wir von einem Zahntrauma. Am häufigsten sind die Vorderzähne betroffen. Je schneller ein Zahntrauma behandelt wird, desto grösser die Chance, die betroffenen Zähne zu erhalten.

Zahnunfälle passieren beim Sport, in der Freizeit oder auch zuhause. Besonders junge Menschen sind betroffen, jedoch bleiben Erwachsene nicht verschont. In den meisten Fällen ist es möglich, die verletzten Zähne zu erhalten. Entscheidend ist die Art der Verletzung und der parodontale Zustand der Zähne. Die Verletzungen beschränken sich entweder auf die Zahnkrone oder sie reichen bis in die Wurzel des Zahnes. Die Verletzungen sind unterschiedlich. Bei einem Unfall können Zahnteile absplittern oder ganze Zähne können sich spalten. Zähne können auch lockern und sich verschieben oder vollständig ausbrechen. Wenn ein Zahn verletzt wird, ist es wichtig so schnell wie möglich diesen zu behandeln. Abgeschlagene Teile des Zahnes oder die vollständig herausgebrochenen Zähne müssen idealerweise in einer Zahnrettungsbox zum Zahnarzt mitgenommen werden. Diese Zahnrettungsbox ist in Apotheken erhältlich. Steht keine Zahnrettungsbox zur Verfügung kann der Zahn in Milch aufbewahrt werden. Wichtig ist, dass der Zahn nicht trocken gelagert wird, sondern feucht. Die Behandlung richtet sich danach, ob nur die Zahnsubstanz oder auch die Zahnwurzel betroffen ist. Sind die Verletzungen sehr klein, reicht es in einigen Fällen aus, die rauen Kanten durch Abschleifen zu glätten. Zieht sich die Fraktur bis in den Wurzelkanal hinein oder ist der Zahn zu stark beschädigt, wird eine Zahnrekonstruktion durchgeführt.

In der Sendung praxis gsundheit „Zahnunfall – ästhetische Rehabilitation“ spricht David Staudenmann mit Dr. med. dent. Anne Grüninger, Oberärztin Klinik für Zahnerhaltung zmk bern und mit einer Patientin über einen Zahnunfall.

Ich bin mit der Versorgung sehr zufrieden

Elisabeth Hellwig, Patientin

August 2019

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