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Karies stoppen ohne Bohren

Nicht nur Erwachsene sondern auch Kinder sind von Karies betroffen. Mit der Kariesinfiltration kann Karies frühzeitig ohne Bohren und Spritzen gestoppt werden. Trotz einer Kariesinfiltration sollte nicht auf eine gründliche Zahnpflege verzichtet werden. Die Zahnpflege und auch die Ernährung sind wichtige Aspekte für gesunde Zähne.

Karies ist lange Zeit nicht schmerzhaft. Karies ist die Folge einer Zerstörung der Zahnsubstanz durch Säuren, die von Bakterien im Zahnbelag produziert werden. Diese Bakterien ernähren sich von Zucker. Zunächst sind kleine, weisse Flecken am Zahn erkennbar. Sind bereits Defekte des Zahnschmelzes vorhanden, kommt es zu einer gelben oder braunen Verfärbung der betroffenen Stelle, die Gefahr eines „Lochs“ ist dabei gross. Um Karies zu behandeln gibt es die Kariesinfiltration, ein sogenanntes mikroinvasives Verfahren, das hauptsächlich Karies in Zahnzwischenräumen ohne Bohren und Spritzen behandelt. Die Behandlung dauert nur kurz und ist schmerzlos. Sie basiert auf einem speziellen hochflüssigen Kunststoff, mit dem die angegriffene Zahnsubstanz im Karies-Frühstadium infiltriert und verschlossen wird.

Häufig sind auch Kinder von Karies betroffen. Die Fachpersonen der Zahnmedizinischen Kliniken Bern instruieren und informieren Eltern über diverse Massnahmen, wie Ernährung und die richtige Mundhygiene, um Karies vorzubeugen. Schon im Kindesalter ist eine gesunde Zahnpflege enorm wichtig.

In der Sendung praxis gsundheit „Karies stoppen ohne Bohren“ spricht David Staudenmann mit Prof. Dr. Hendrik Meyer-Lückel, Klinikdirektor Zahnerhaltung, Präventiv- und Kinderzahnmedizin, zmk bern und mit Dr. Joëlle Dulla, Oberärztin, Kinderzahnmedizin, zmk bern, und einer Patientin über Kariesinfiltration.

Ich würde die Kariesinfiltration weiterempfehlen vor allem, weil die Behandlung schmerzlos ist.“

Nathalie Barandun, Patientin

März 2019

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