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Ileus – Wie gefährlich ist ein Darmverschluss?

Bei einem Ileus (Darmverschluss) wird aufgrund gestörter Darmpassage die Nahrung nicht weitertransportiert. Ein Darmverschluss kann lebensbedrohlich sein.

Als lebensbedrohliches Krankheitsbild bedarf der Darmverschluss im Allgemeinen einer sofortigen Krankenhauseinweisung und eventuell einer chirurgischen Intervention.

Beim mechanischen Ileus liegt ein Hindernis im Darm, das der Transport des Darminhalts behindert. Es kann dies ein Tumor sein, der still vor sich hin wucherte und das Darmlumen nun ausfüllt, Gallensteine, Fremdkörper oder schlecht gekaute Nahrung. Beim paralytischen Ileus ist der Darm funktionell nicht mehr fähig, mit der Peristaltik/ den Darmbewegungen den Darminhalt weiterzutransportieren. Grund dafür können entzündliche Krankheiten im Bauchraum sein, z.B. Pankreatitis.

Typische Symptome eines Darmverschlusses sind Bauchkrämpfe, Erbrechen, ein aufgeblähter Bauch oder Übelkeit. Bei dem paralytischen Ileus sind keine Darmgeräusche zu hören, beim Mechanischen hingegen arbeitet die Peristaltik noch stärker als zuvor.

Hindernisse wie Verwachsungen, Tumore oder Fremdkörper müssen operativ entfernt werden. Beim paralytischen Typ kann oft ohne Operation der Darminhalt abgesaugt und durch Medikamente die Darmbewegungen wieder angeregt werden. Die Patienten erhalten oft Infusionen, um Flüssigkeitsmangel auszugleichen/vorzubeugen und Nährstoffe zuzuführen. Zudem kann mit einer Magensonde Mageninhalt abgepumpt werden, um den Darm zu schonen.
Wird der Darmverschluss frühzeitig erkannt und angemessen behandelt kann eine gute Heilung erzielt werden.

In der Sendung praxis gsundheit „Wie gefährlich ist ein Darmverschluss?“ spricht David Staudenmann mit Prof. Dr. med. Hans E. Wagner und einer Patientin über das Entstehen von Darmverschlüssen.

Es geht mir wieder sehr gut

Christine Krebs, Patientin

Oktober 2015

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