Neuste Artikel

Artikel mit Video



Polypen im Darm – wie gefährlich sind sie?

Darmpolypen sind Wucherungen in der Darmschleimhaut, die meistens ältere Menschen aufweisen. Darmpolypen sollten ärztlich abgeklärt werden, weil sie sich – je nach Typ – zu Darmkrebs weiterentwickeln können.

In 5% der Fälle handelt es sich bei Darmpolypen um sogenannte Adenome, die zwar noch nicht als bösartig eingestuft werden, sich aber bösartig entwickeln können – das kann früher oder später zu Darmkrebs führen. Der Mastdarm ist am allfälligsten für Polypen und eine Weiterentwicklung zu Mastdarmkrebs.

Die genauen Gründe für Darmpolypen sind nicht vollständig geklärt. Familiäre Vorbelastung, Ernährung und der Lebensstil spielt bei der Polypentstehung eine zentrale Rolle. Oftmals nehmen Betroffene zu wenig Ballaststoffe zu sich, konsumieren zu viel Fett, Alkohol oder Tabak.

Kleine Polypen müssen nicht zwingend Beschwerden verursachen. Bei grösseren Wucherungen können dieselben Symptome wie beim Darmkrebs auftreten: veränderterte Stuhlgewohnheiten, blutiger Stuhl oder Bauchschmerzen.

Mit Rektoskopie kann die Diagnose bestätigt werden. So wird der Darm mit einer Darmspiegelung angeschaut. Je nach Grösse und Art der Polypen müssen diese operativ entfernt werden; teilweise ist das auch minimal-invasiv mit kleinen Schnitten möglich.

In der Sendung praxis gsundheit „Wie gefährlich sind Darmpolypen?“ spricht David Staudenmann mit Dr. med. Daniel Giachino und einem Patienten über Darmpolypen.

Ich hatte Glück im Unglück

Hans Brügger, Patient

Februar 2016

2 Kommentare

  1. Lanz

    Guten Tag
    Bei mir wurde heute eine Darmspiegelung vorgenommen. Die grossen Polypen wurden entfernt. Die kleinen in ca. 4 Monaten. Muss ich mir Sorgen machen? Weil doch sonst zuerst die Kkeinen entfernt werden. Danke für Ihre Nachricht. Gruss R. Lanz

    Reply
    • santemedia.ch Team

      Lieber Herr Lanz
      Herzlichen Dank für Ihren Kommentar.
      Sie haben geschrieben, dass Sie schon beim Darmspezialisten in Behandlung sind. Am besten fragen Sie Ihren behandelnden Arzt bei der nächsten Untersuchung.
      Wir wünschen Ihnen alles Gute
      santemedia.ch Team

      Reply

Diskutieren Sie mit

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.