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Kardiologie – treffende Diagnose stellen

Medizinische Diagnosen zu stellen ist nicht immer einfach. Unterschiedliche Testverfahren liefern verschieden verlässliche Ergebnisse mit Fehlerquoten.

Leidet ein Patient unter Beschwerden wie ein Engegefühl in der Brust, liegt der Verdacht auf eine Koronare Herzerkrankung nahe. Der Arzt wird zuerst eine Anamnese durchführen und den Patienten mündlich zu seinem Befinden befragen. Je nach Gesprächsverlauf entscheidet der Arzt sich für eine Untersuchungsmethode. Der gewählte Test zeigt entweder an, dass das Krankheitsbild mit dem Patienten übereinstimmt oder nicht. Leider gibt es häufig auch Fehlerquoten. Dies ist ein Problem, wenn bei einem kranken Menschen nichts diagnostiziert werden kann. Eine 100%ige Trefferquote in der kardiologischen Diagnostik bringt der Herzkatheter. Diese Untersuchung ist jedoch aufwendig, benötigt einen höheren Zeitaufwand und kann nicht ambulant durchgeführt werden. Andere Tests, welche einfacher und schneller durchführbar sind, werden stetig verbessert, um zuverlässigere Ergebnisse erzielen zu können. Nach dem Herzkatheter ist die MR-Untersuchung, ein bildgebende Verfahren, die nächstbeste Methode. Eine gut funktionierende Zusammenarbeit unter Spezialisten und der regelmässige Austausch untereinander unterstützt eine gute Diagnostik und ermöglicht dem Patienten so rasche Klarheit über die eigene Gesundheit und adäquate Behandlungen.

In der Sendung praxis gsundheit „Untersuchungsmethoden des Herzens“ spricht David Staudenmann mit Prof. Dr. med. Michael Billinger, PD Dr. med. Andreas Wahl und einem Patienten über die teilweise schwierige Diagnostik in der Kardiologie und geeignete Testverfahren.

ich fühle mich wie neu geboren

Kurt Mani, Patient

Oktober 2014

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