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Mammographie – Scherbenhaufen Brust-Screening?

Sind Brust-Screenings unnötig zur Erkennung von Brustkrebs? Ein vor wenigen Wochen publizierter Expertenbericht verunsicherte Frauen und löste in Ärztekreisen eine Welle der Empörung aus.

Brustkrebs ist die häufigste Krebsart bei Frauen in der Schweiz. Frauen ab 50 wird deshalb ein regelmässiges Brustscreening empfohlen. Einige Kantone haben entsprechende Programme eingeführt. Doch ein vor wenigen Wochen publizierter Expertenbericht verunsicherte Frauen und löste in Ärztekreisen eine Welle der Empörung aus. Aufwand und Ertrag stünden in einem Missverhältnis. Sind Brust-Screenings unnötig zur Erkennung von Brustkrebs? Die Krebsliga ist der Meinung, dass die Wirkung des Brustscreenings gross genug ist, um eine Durchführung zu rechtfertigen. Konkret in Zahlen bedeutet dies, dass wenn 1000 Frauen sich einem regelmässigen Screening unterziehen, 4 anstatt 5 Frauen im Verlauf von 10 Jahren an Brustkrebs versterben. „Wildes“ Screening bei Verdachtsfällen habe einen deutlich tieferen Nutzen. Kritiker dieser Daten argumentieren, dass bei der Interpretation der Studien von idealisierten Bedingungen ausgegangen wurde und dass die Studien über 30 Jahre alt sind. Ein Umdenken müsse stattfinden.

In der Sendung praxis gsundheit „Scherbenhaufen Brust-Screening – wie weiter?“ spricht Geri Staudenmann mit Dr. med. Christian Weber und Prof. Dr. med. Jakob R. Passweg. Die Sendung geht dem Bericht auf den Grund und versucht zu klären, welchen Stellenwert die Mammografie heute hat.

Brust-Screening bleibt sinnvoll

Prof. Dr. med. Jakob R. Passweg

März 2014

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