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Muskelkrankheiten – Weshalb Forschung wichtig ist!

Im Frühjahr 2016 vergab die Schweizer Stiftung FSRMM 1.1 Millionen Schweizer Franken für die Erforschung von Muskelkrankheiten. Neue Medikamente und Therapieansätze schenken muskelkranken Menschen neue Hoffnung und Lebensqualität.

Muskelkrankheiten kennt man umgangssprachlich auch unter „Muskelschwund“. Es gibt verschiedene Erkrankungsformen, die im Allgemeinen sehr selten sind. Der Ursprung liegt in der Genetik. Dort gibt es bei Betroffenen Muskelzellen, die fehlerhaft sind, früher absterben und irgendeinmal nur noch durch Fett oder Bindegewebe ersetzt wird. Die Patienten verlieren dadurch an Kraft. Da auch die Atemmuskulatur oder der Herzmuskel zur Muskulatur gehört, sterben Betroffene früher oder später an der Erkrankung.

Muskelkrankheiten gehören zu den seltenen Krankheiten und sind bis heute unheilbar. Ohne funktionierende Muskeln ist kein selbständiges Leben möglich. In der Schweiz sind heute rund zehntausend Menschen betroffen. Lange war die Erforschung von Muskelkrankheiten ein vergessenes Gebiet der medizinischen Forschung – denn was sich nicht lohnt, macht man nicht.

Die Stiftung FSRMM sammelt seit über 30 Jahren Spendengelder und unterstützt damit Forschungsprojekte im Bereich der Muskelkrankheiten. Im Frühjahr 2016 vergab die Stiftung FSRM (Stiftung für die Erforschung von Muskelkrankheiten) 1.1 Millionen Schweizer Franken für Forschung in diesem Bereich.

 

In der Sendung praxis gsundheit „Muskelkrankheiten – Weshalb Forschung wichtig ist!“ spricht David Staudenmann mit Dr. Jacques Rognon und Prof. Dr. Markus A. Rüegg über die Erforschung von Muskelkrankheiten.

Forschung ist zentral

Dr. Jacques Rognon, Präsident und Gründer FSRMM

Mai 2016

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