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Knieprothese – Individuelle 3D Planung

Arthrose ist ein mit Schmerzen verbundener Gelenkverschleiss. Schlagen konservative Therapien nicht an, gilt es einen künstlichen Gelenkersatz in Erwägung zu ziehen. Eine neu konzipierte Prothese erzielt durch eine vorgängige, individuelle 3D-Planung bessere Ergebnisse in Bezug auf die Stabilität, Bewegung und Patientenzufriedenheit.

Arthrose ist die Abnutzung eines Gelenkknorpels. Nebst der natürlichen degenerativen Veränderung kann Arthrose auch aufgrund eines Unfalls entstehen. Ganz häufig betroffen ist das Kniegelenk.

In der Sendung praxis gsundheit „Knieprothese – Individuelle 3D Planung“ spricht David Staudenmann mit Dr. med. Pierre Hofer und Dr. med. Peter Mewe, Ärztliche Leiter der Orthopädie St. Gallen sowie einem Patienten über eine neue Knieprothese mit 3D-Planung.

Ich kann wieder Skifahren wie früher

Max Frei, Patient

Vor einer Operation werden grundsätzlich immer zuerst die konservativen Therapien ausprobiert. Konkret sind das Physiotherapie und schmerzlindernde Medikamente.
Sind diese Mittel ausgeschöpft und steigern sich Schmerzen zunehmend, reduzieren Betroffene automatisch ihren Aktivitätsgrad. Wenn mit der Zeit sogar Schmerzen im Ruhezustand auftreten und die Lebensqualität erheblich unter der Gelenkabnutzung leidet, ist es sinnvoll, über ein künstliches Gelenk nachzudenken.

Eine Prothese ist immer ein Kompromiss, da die Natur nicht zu 100 Prozent rekonstruiert werden kann. Das Knie mit künstlichem Gelenk kann zwar durch die geometrische Führung ganz gestreckt werden, eine Beugung ist aber nur bis zu 130 Grad möglich.
Man hat festgestellt, dass die Spannung der Bänder, die am Gelenk angemacht sind, eine entscheidende Rolle für die reibungslose Funktion des Gelenks spielt. Nun wurde eine neue Prothese entwickelt, die mit einem speziellen Schliff versehen ist und eine sehr gute Biomechanik verspricht. Vor der Operation wird individuell für jeden Patienten ein 3D-Modell des Knies erstellt. Davon werden Schnittschablonen gemacht, durch welche die Operation passgenau erfolgen und die Geometrie des Patienten optimal berücksichtigen kann.

März 2018

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