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Eigenbluttherapie bei Sehnenverletzungen

In der Sportmedizin und Orthopädie wird immer häufiger körpereigenes Blut eingesetzt. Die ACP Eigenbluttherapie ist eine natürliche Therapie, die bei ausgewählten Sportverletzungen wie Sehnenverletzungen und Gelenkverletzungen eingesetzt wird. Durch eine Eigenbluttherapie kann die Heilung von beschädigtem Gewebe gefördert werden. In der Sendung praxis gsundheit erzählt Profifussballer beim BSC Young Boys Marco Wölfli von seinen Erfahrungen mit der Eigenbluttherapie.

Ein Achillessehnenriss oder auch genannt Achillessehnenruptur entsteht häufig beim Sport. Die Ursache liegt oft an einer akuten Überlastung der Sehne, zum Beispiel durch abrupte Bewegungen beim Hüpfen oder Abspringen. Marco Wölfli, YB Torhüter, erlitt einen Achillessehnenriss während eines Fussballspiels im Jahr 2013. Der Profifussballspieler wurde am Morgen danach von Dr. Lukas Weisskopf, Facharzt FMH für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie, operiert. Besonders bei Sportler ist die operative Therapie empfehlenswert. Nach einer Phase der Stagnierung entschied man sich für eine Eigenbluttherapie. Die Eigenbluttherapie wurde eingesetzt, um den Heilungsprozess zu fördern.

In der Sendung praxis gsundheit „Eigenbluttherapie bei Sehnenverletzungen“ spricht David Staudenmann mit Dr. Lukas Weisskopf, Leitender Arzt ALTIUS Swiss Sportmed Center AG und Marco Wölfli, Profifussballer beim BSC Young Boys über Achillessehnenverletzungen und die Therapie mit Eigenblut.

Ich kann die Therapie nur weiterempfehlen

Marco Wölfli, Torhüter beim BSC Young Boys

Bei der Durchführung einer Eigenbluttherapie wird eine kleine Menge Blut entnommen und es erfolgt ein Trennungsverfahren (Zentrifugieren). Dadurch wird der Teil des Blutes gewonnen, der die regenerativen und körpereigenen Bestandteile enthält. Die gewonnene körpereigene Lösung wird um die betroffene Sehne injiziert. Eine speziell entwickelte Doppelspritze gewährleistet die sterile Gewinnung und sterile Injektion der Wachstumsfaktoren. Ein normaler Behandlungszyklus liegt bei 3 Spritzen. Die Hoffnung des YB Torhüter auf eine schnelle Heilung war gross, der Grund war die Fussballweltmeisterschaft 2014, die in einigen Monaten anlief. Nach 2 Wochen verspürte Marco Wölfli eine positive Veränderung. Durch ein intensives Physiotraining erkämpfte er sich seinen Platz auf den Rasen zurück. Bis heute erlitt der Schweizer Meister Torhüter keine Nachwehen und auch seine Sprungkraft konnte er zurückerlangen.

September 2018

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