Neuste Artikel

Artikel mit Video



Umsorgt im Alter – Grösste Sorge ist Personalmangel! Senevita-CEO Christoph Gassner im Gespräch

Es gibt immer mehr ältere Menschen. In der Regel wollen sie so lange wie möglich zu Hause autonom leben. Unternehmen, die Betreutes Wohnen und Pflege anbieten, passen sich den Bedürfnissen der Menschen an. Betreutes Wohnen, Pflege und Spitex-Leistungen werden heute integriert aus einer Hand angeboten. Um den dringend benötigten Nachwuchs an Pflegefachpersonal sicherzustellen, sind innovative Massnahmen gefragt. Geri Staudenmann im Gespräch mit Christoph Gassner, CEO von Senevita.

Senevita wurde vor 30 Jahren als Schweizer Unternehmen gegründet und gehört zu den grössten Anbietern für Betreutes Wohnen und Pflege im Alter. Seit zwei Jahren gehört auch die grösste private Spitex-Organisation, die Spitex für Stadt und Land, zu Senevita. Damit können ältere Menschen nicht nur stationär betreut und gepflegt werden, sondern auch ambulant zu Hause. Dies entspricht voll und ganz den Bedürfnissen von älteren Menschen. So können sie so lange wie möglich in ihren eigenen vier Wänden leben. Ambulant vor stationär ist somit auch in der Altersversorgung – gleich wie bei operativen Eingriffen im Spital – ein wichtiger Trend, auch kostenseitig. Ambulante Pflege ist kostengünstiger. Ein weiterer, wichtiger Trend ist die integrierte Versorgung auch im Alter, davon ist Christoph Gassner überzeugt. Das heisst, umfassende und integrierte Angebote aus einer Hand im Bereich der ambulanten und stationären Pflege sowie im Betreuten Wohnen.

Für den Senevita-CEO sind leere Betten oder Umsatzziele nicht die grösste Sorge. Seine Sorge gilt den Mitarbeitenden. Die demografische Entwicklung schreitet unaufhaltsam voran. Wer umsorgt und pflegt somit die alten Menschen von morgen? Wo finden sich qualifizierte Mitarbeitende? Senevita nimmt die Aus- und Weiterbildung von Mitarbeitenden seit zwei Jahren deshalb selbst in die Hand. Die Senevita Akademie führt jährlich rund 180 Kurse mit total bis zu 1’500 Teilnehmenden statt. Die Kurse sind offen für Mitarbeitende von Senevita, aber auch für Interessierte, externe Schülerinnen und Schüler. Zudem absolvieren rund 220 Lernende in unterschiedlichsten Berufen ihre Lehre bei Senevita. Das Unternehmen sorgt somit selbst für den eigenen Nachwuchs.

 

Fachkräftemangel ist meine grösste Sorge. Mit unserer eigenen Akademie bieten wir eigene Aus- und Weiterbildungen an

Christoph Gassner, CEO Senevita AG

März 2019

Diskutieren Sie mit

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.