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Trennung von siamesischen Zwillingen

Siamesische Zwillingsmädchen aus einer Drillingsschwangerschaft wurden in der sehr frühen 8. Lebenswoche erfolgreich am Inselspital Bern getrennt. Der sensationelle Erfolg ist auf eine hervorragende interdisziplinäre Zusammenarbeit mehrerer Fachdisziplinen zurückzuführen.

Der Begriff „Siamesische Zwillinge“ ist auf Zwillinge in Siam (Südostasien) zurückzuführen. Damals kamen Fotografie und Presse auf, diese Zwillinge wurden weltweit bekannt. In der Schweiz wurde in der 32. Schwangerschaftswoche eine Geburt von Drillingen eingeleitet, da die Mutter bereits Wehen hatte und unter einer Schwangerschaftsvergiftung litt.

Zwei der Drillinge waren grossflächig an Herz und Leber zusammengewachsen. Aufgrund ihres sich verschlechternden Gesundheitszustands mussten die beiden Mädchen in der 8. Lebenswoche getrennt werden – eine Sensation! Besonders schwierig für die Ärzte war das geringe Gewicht der Babys. Zudem litt eines der Kinder an einem seltenen Herzfehler. Diese anspruchsvolle chirurgische Herausforderung erforderte die Integration zahlreicher Fachdisziplinen, welche die Operation erst möglich machten.

In der Sendung TOP MED „Trennung von siamesischen Zwillingen“ spricht Geri Staudenmann mit Prof. Dr. med. Steffen Berger, Prof. Dr. med. Barbara Wildhaber und Prof. Dr. med. Alexander Kadner über die hervorragende interdisziplinäre Zusammenarbeit bei der heiklen Trennung von siamesischen Zwillingsmädchen.

Das Teamwork und die Vorbereitungen waren optimal

Prof. Dr. med. Barbara Wildhaber, Chefärztin Kinderchirurgie, CHUV und HUG

April 2016

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