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Chirurgie  •  Medizin  •  Tumore

Prostatakrebs schonend behandeln dank Roboterchirurgie

ExpertInnen: Dr. med. Tobias Gross

Mit einer roboterassistierten Operation kann ein lokaler Krebs in der Prostata in der Regel schonend entfernt werden. Prostatakrebs ist die häufigste Krebsart bei Männern. Alarmsignale gibt es praktisch keine, deshalb sind regelmässige Vorsorgeuntersuchungen wichtig. Bei einem erhöhten PSA-Wert im Blut sind weitere Abklärungen nötig, wie ein MRI oder eine Biopsie. Therapiemöglichkeiten sind die Bestrahlung oder auch eine Operation. Im Beitrag gibt ein Experte Auskunft und ein Patient berichtet von seinen Erfahrungen mit der Diagnose Prostatakrebs und wie es ihm heute geht.

Heute wird meist nicht mehr offen operiert, sondern mithilfe eines Roboters, der wie die verlängerten Arme und Hände des Arztes wirkt. Diese Methode ist sehr schonend. Es braucht nur kleine Schnitte. Die Patienten sind nach dem Eingriff schnell wieder zurück im Alltag.

Das Risiko, die Diagnose Prostatakrebs zu erhalten, liegt bei rund vierzehn Prozent. Deshalb ist eine frühzeitige Abklärung wichtig, als Routine-Vorsorgeuntersuchung oder wenn der Patient Beschwerden hat. Genau so ging es Andreas S. Nach der Biopsie wurde Prostatakrebs diagnostiziert, ein Schock. Denn er  hatte nie Beschwerden mit der Prostata.

Prostatakrebs ist eine bösartige Veränderung der Prostatazellen. Nicht jeder Prostatakrebs ist gleich aggressiv. Der Experte Dr. Tobias Gross dazu: «Die Therapiemöglichkeiten hängen davon ab, ob der Krebs nur in der Prostata lokalisiert ist oder bereits Metastasen gebildet hat.»

Mehrstufige Diagnose

Das richtige Interpretieren des PSA-Werts nach einem Bluttest) sowie das Abtasten der Prostata mit dem Finger sind erste Vorsorgeuntersuchungen. Wenn Verdacht besteht, folgt ein MRI und eine Biopsie (Gewebeentnahme). Das entnommene Gewebe wird im Labor untersucht und gibt Aufschluss, ob Krebs vorliegt. Der Patient Andreas S. hatte etwas Respekt vor der Biopsie, es sei aber alles gut verlaufen, er habe nichts gespürt, meint er.

Schonende Operation mithilfe des Roboters

Ob Bestrahlung oder eine Operation als Therapiemöglichkeit gewählt wird, ist abhängig vom Prostatakrebs und wird individuell mit dem Patienten zusammen entschieden. Bei der Operation wird die Prostata und die Samenblase entfernt. Die Operation kann konventionell offen durchgeführt werden oder minimal-invasiv roboterassistiert. Bei der roboterassistierten Operation werden wenige kleine Schnitte gesetzt. Dadurch hat der Patient nach der Operation weniger Schmerzen und die Rehabilitationszeit verkürzt sich. Die Heilungschancen sind in der Regel gut. Andres S. geht es heute gut. Der Krebs konnte entfernt werden. Andreas S. wurde mithilfe des Roboters operiert und konnte so das Spital bereits nach wenigen Tagen wieder verlassen. Regelmässige Kontrollen sind wichtig, um sicherzustellen, dass sich keine neuen Krebszellen bilden.

 

 

In der Sendung praxis gsundheit «Prostatakrebs schonend behandeln» spricht David Staudenmann mit dem Experten Dr. med. Tobias Gross, Facharzt für Urologie, spez. operative Urologie FMH. Ein Patient erzählt, was er erlebt hat und berichtet von seinen Erfahrungen nach der roboterassistierten Operation. Das Filmteam hat Dr. Gross in der Operationssaal begleitet und zeigt seine Arbeit, wenn er mithilfe des Roboters operiert.

Dank der roboterassistierten Chirurgie verkürzt sich die Hospitalisierungs- und Rehabilitationszeit für den Patienten

Dr. med. Tobias Gross, Facharzt für Urologie, spez. operative Urologie FMH

 

Folgende Fragen beantwortet der Experte im Beitrag:

  • Warum ist es wichtig, Abklärungen zu machen?
  • Was ist Prostatakrebs, wie häufig kommt er vor und welche Altersgruppen betrifft es?
  • Wie stehen die Heilungschancen?
  • Was ist eine Biopsie und wie wird sie gemacht?
  • Welche Therapiemöglichkeiten für Prostatakrebs gibt es?
  • Wie lange dauert eine Operation?
  • Was bedeutet Roboterchirurgie?
  • Welche Vorteile gibt es bei der minimal-invasiv roboterassistierten Operation?

Folgende Fragen beantwortet der Patient:

  • Hatte er Beschwerden mit der Prostata?
  • Wie erlebte er den Weg zur Diagnose?
  • Welche Behandlungsoptionen gab es für ihn?
  • Wie wurde er behandelt?
  • Wie geht es ihm heute, drei Monate nach der Operation?

 

Unsere Beiträge bieten Ihnen hochwertige und verlässliche Informationen. Dafür stehen namhafte Expertinnen und Experten, sowie die journalistische Sorgfalt eines erfahrenen TV-Teams.

ExpertInnen:
Dr. med. Tobias Gross, Facharzt für Urologie, spez. operative Urologie FMH, Inhaber Die Berner Urologen AG
Moderation:
David Staudenmann, CEO und Mitinhaber santémedia AG, Moderator medizinischer und gesundheitspolitischer TV-Sendungen
Produktion:
Grazia Siliberti, Mitglied der Geschäftsleitung
Herausgeber:
santémedia AG, Bern, spezialisiert auf Kommunikation im Gesundheitswesen, realisiert seit 2001 eigene, redaktionelle medizinische und gesundheitspolitische TV-Sendungen und ist in der Schweiz Marktführerin in diesem Bereich.
Beitrag erstellt:
03.06.2022
Letzte Überprüfung:
03.06.2022

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