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Pharmaindustrie – besser als ihr Ruf?

Die Pharmaindustrie in der Schweiz hat nicht das beste Image. Dass die Pharmaindustrie jedoch ein sehr wichtiger Motor unserer Volkswirtschaft ist, wird oft ignoriert. Pharmafirmen finden für Forschung, Entwicklung und Produktion gute Rahmenbedingungen in der Schweiz. Dazu gehört ein stabiles, politisches Umfeld oder auch hervorragend ausgebildete Mitarbeitende. praxis gsundheit akut schaut genauer hin und fragt bei Exponenten der grossen Pharmaverbände nach.

Die Pharmaindustrie beschäftigt in der Schweiz direkt rund 45’000 Mitarbeitende. Indirekt hängen 182’000 Arbeitsplätze an der Pharmaindustrie. Sie ist verantwortlich für 40 Prozent der Exporte ins Ausland, das sind rund 70 Milliarden Franken. In der Schweiz sind unterschiedlichste Pharmafirmen ansässig, von grossen, multinationalen Konzernen bis zu sehr kleinen Betrieben mit wenigen Angestellten. Sie alle finden in der Schweiz ein Umfeld, das es ihnen erlaubt, erfolgreich tätig zu sein. In keinem anderen Land der Welt ist dieser Industriezweig so wichtig wie in der Schweiz im Verhältnis zur gesamten Wertschöpfung des Landes.

Das doch eher negativ angehauchte Image der ganzen Industrie ist verbunden mit der Diskussion um Medikamentenpreise. Was von der Krankenkasse bezahlt wird, wird jedoch nicht von den Pharmafirmen selbst festgelegt, sondern vom Bundesrat. Medikamente, ob teuer oder weniger kostenintensiv, sind nur ein Teil einer Therapie eines Patienten. Marcel Plattner, Präsident vips, und René Buholzer, Generalsekretär Interpharma, sind beide der Ansicht, in Zukunft soll der Erfolg einer gesamten Behandlungskette betrachtet werden und nicht mehr einzelne Leistungen.

Wichtig ist ein regulatorisches Umfeld, das den Pharmafirmen weiterhin erlaubt, zu forschen und zu entwickeln zu Gunsten der Patientinnen und Patienten

Marcel Plattner, Präsident vips – Vereinigung Pharmafirmen in der Schweiz

November 2018

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