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Kein Ausweg aus der Depression?

ExpertInnen: Prof. Dr. med., Dipl.-Psych. Roland Vauth

Die Depression ist eine seelische Erkrankung. Betroffene sind oft sehr erschöpft, antriebslos und fühlen sich stark niedergeschlagen. Depression kann über längere Zeit bestehen. Ohne Behandlung bessert sich diese Krankheit meist nicht. Eine erfolgreiche Behandlung ist meist eine Kombination aus Medikamenten und Psychotherapie.

Niedergedrückte Stimmung, innere Leere oder Verlust von Interesse und Antriebslosigkeit sind charakteristische Anzeichen einer Depression. Diese Hauptsymptome bergen oftmals Nebensymptome. Dazu gehören beispielsweise starke Selbstzweifel, Schuldgefühle oder starke Unruhe. «Nur etwa die Hälfte der Betroffenen suchen eine Ärztin oder einen Arzt auf,» sagt, Prof. Dr. med., Dipl.-Psych. Roland Vauth. Grund dafür ist, dass die Depression oftmals nicht als Krankheit wahrgenommen wird.

Behandlung mit Medikamenten und Psychotherapie

Die erfolgreiche Behandlung von Depression ist meist eine Kombination aus Psychotherapie und medikamentöser Therapie. Entscheidend ist, dass die Therapie individuell auf die Patientin oder den Patienten angepasst wird. Nicht alle Betroffen reagieren gleich auf die Einnahme von Psychopharmaka. Deshalb ist es wichtig, die Medikation mit Antidepressiva auf den Betroffenen anzupassen, ihn so genannt «richtig einzustellen». Die Symptome können bei schwerer Depression so stark werden, dass Suizidgedanken aufkommen. Prof. Dr. med., Dipl.-Psych. Roland Vauth, sagt: «Depression ist einer der tödlichsten Krankheiten in Mitteleuropa.»

In der Sendung praxis gsundheit Spezial «Kein Ausweg aus der Depression?» spricht David Staudenmann mit Prof. Dr. med., Dipl.-Psych. Roland Vauth, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Universitäre Psychiatrische Kliniken Basel, über Depression.

Es gibt mehr Suizid- als Unfalltote in der Schweiz.

Prof. Dr. med., Dipl.-Psych. Roland Vauth, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Universitäre Psychiatrische Kliniken Basel

Juni 2020

 

Unsere Beiträge bieten Ihnen hochwertige und verlässliche Informationen. Dafür stehen namhafte Expertinnen und Experten, sowie die journalistische Sorgfalt eines erfahrenen TV-Teams.

ExpertInnen:
Prof. Dr. med., Dipl.-Psych. Roland Vauth, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Leitender Arzt der Ambulatorien für Psychotische Erkrankungen und Transkulturelle Psychiatrie
Moderation:
David Staudenmann, CEO und Mitinhaber santémedia AG, Moderator medizinischer und gesundheitspolitischer TV-Sendungen
Produktion:
Amanda Epper, Leiterin Produktion
Herausgeber:
santémedia AG, Bern, spezialisiert auf Kommunikation im Gesundheitswesen, realisiert seit 2001 eigene, redaktionelle medizinische und gesundheitspolitische TV-Sendungen und ist in der Schweiz Marktführerin in diesem Bereich.
Beitrag erstellt:
22.06.2020
Letzte Überprüfung:
03.06.2021

3 Comments

  1. Martin Lobinger

    Ich finde es wirklich traurig, dass es mehr Suizid- als Unfalltote in der Schweiz gibt. Mein Onkel beschäftigt sich mit Kinderpsychotherapie. Er ist der Ansicht, dass psychische Probleme bereits im Kindesalter entdeckt werden sollten, um wirklich erfolgreich behandelt zu werden.

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  2. Hannes Bartschneider

    Ich wusste nicht, dass die Behandlung einer Depression eine Kombination aus Psychotherapie und medikamentöser Therapie ist. Diese Kombination interessiert mich auch in der Psychiatrie. Dennoch wusste ich nicht, dass es durch Suizid mehr Tote als Unfalltote in der Schweiz gibt.

    Reply
  3. Thomas Karbowski

    Gut zu wissen, dass die erfolgreiche Behandlung von Depression in den meisten Fällen eine Kombination aus Psychotherapie und medikamentöser Therapie ist. Mein Onkel hat in seiner Jugend an Depression gelitten. Er hat starke Medikamente sowie intensive Beratungstherapie benutzt, um aus der Depression herauszukommen.

    Reply

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