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Medizin  •  Psyche

Depression – häufigste psychische Erkrankung

Depressionen gelten als häufigste psychische Erkrankung und betreffen Menschen aus allen sozialen Schichten und Nationalitäten. Die Krankheit befällt 20% der Bevölkerung mindestens einmal im Leben, ist aber behandelbar.

Bei Depressionen verändert sich das Gemüt der Betroffenen sehr stark. Was früher Spass gemacht hat, wird heute mit Desinteresse und Gleichgültigkeit betrachtet. Man fühlt sich traurig, leer, bedrückt und hilflos. Oftmals kommen depressive Menschen mit ihrem Leben nicht mehr zurecht, sind überfordert mit täglichen Aufgaben, die sie früher ohne grosse Umstände gemeistert haben. Auch Schuldgefühle und Angst spielen eine Rolle.

Eine Depression äussert sich bei jedem Menschen in anderer Weise. Es ist möglich, dass man körperliche Symptome wie Schmerzen oder Zittern empfindet, der Arzt jedoch nichts Abnormales feststellen kann. Die meisten Betroffenen befinden sich in der Altersklasse von 30-40 Jahren. Dieser Gipfel verschiebt sich jedoch immer weiter nach vorne, auch junge Menschen erkranken zunehmend an Depressionen.

Für die Betroffenen ist es wichtig zu wissen, dass diese negativen Gemütsveränderungen nicht sie als Person betreffen, sondern eine ernstzunehmende, behandelbare Krankheit darstellen. Durch Gespräche mit dem zuständigen Psychiater, Hilfe im Alltag von Sozialarbeitern oder Medikamenten kann den Personen Schritt für Schritt wieder zurück in ihr altes Leben geholfen werden.

In der Sendung praxis gsundheit „Depression – häufigste psychische Erkrankung“ spricht David Staudenmann mit Dipl. med. Magdalena Hadrysiewicz und einer Patientin über Depressionen und mögliche Therapieansätze.

Meine Lebenskraft kommt zurück

Sabine Maurer, Patientin

Mai 2014

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