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Pädiatrie – Warum es zu wenig Kinderärzte gibt

Nebst dem Hausärztemangel lässt sich auch ein Einbruch bei den Kinderärzten feststellen. Eltern haben Mühe, einen Pädiater für ihr Kind zu finden. Hat diese Entwicklung einen Zusammenhang auf die grosse Auslastung auf den Notfallstationen?

Jedes zweite Kind hat keinen eigenen Kinderarzt, zahlreiche Eltern werden auf der Suche nach einem Pädiater vertröstet. Woran liegt das? Viele Kinderärzte werden pensioniert und finden keine Nachfolge. Viele Kinderärztinnen möchten selbst eine Familie gründen und nur noch Teilzeit arbeiten – um diese Stellenprozente zu ersetzen, bräuchte es dann mehr Fachpersonal, um dieses Ungleichgewicht auszugleichen. Die Arbeit mit Kindern ist anstrengend, kann aber viel Freude bereiten, wenn man dazu geeignet ist. Der Verdienst von Pädiatern ist genügend hoch, doch vergleicht man ihn mit demjenigen von anderen Fachdisziplinen, ist es ökonomisch gesehen attraktiver, sich in der Gynäkologie oder Orthopädie ausbilden zu lassen. Notfallstationen sind immer häufiger ausgelastet. Ob viele Familien direkt das Spital aufsuchen, weil sie keinen Haus- oder Kinderarzt haben, ist unklar – der Zusammenhang kann nicht direkt bestätigt werden.

In unserer Sendung diskutieren wir über diese Entwicklung und hören Bedenken aus Sicht einer werdenden Mutter.

In der Sendung TOP MED „Immer mehr Notfälle – zu wenig Kinderärzte“ spricht Geri Staudenmann mit PD Dr. med. Traudel Saurenmann, Dr. med. Lorenzo Lanzicher und einer betroffenen Mutter über den Kinderärztemangel.

Es ist schwierig einen Kinderarzt zu finden

Livia Kiener, werdende Mutter

September 2015

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