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Arzt & Spital  •  Chirurgie  •  Medizin  •  Niere

Harnleitersteine und Nierensteine schonend behandeln

ExpertInnen: Dr. med. Harald Voepel

Wenn plötzlich die Blase nicht mehr geleert werden kann und starke, akute Schmerzen auftreten, kann ein Harnleiterstein die Ursache sein. Ein Ultraschall und weitere Bildgebung bringen meist die Gewissheit. Über die natürlichen Körperöffnungen können Harnleitersteine und Nierensteine schonend behandelt werden. santemedia hat mit einem Experten über die Vorgehensweise dieser schonenden Behandlungsmethode bei Nieren- und Harnleitersteinen gesprochen und ein Patient erzählt von seinen Erfahrungen.

Notfallmässig zum Hausarzt und direkt weiter zu einem Spezialisten, so erging es dem Patienten, nachdem er nicht mehr Wasserlassen konnte und starke Schmerzen im Rückenbereich hatte. Der Patient wusste bereits, es könnte sich um einen Harnleiterstein handeln, denn es war nicht das erste Mal, er kannte die Symptome. Nach der Entfernung des Harnleitersteines waren die Schmerzen rasch verschwunden und auch das Wasserlösen war problemlos wieder möglich.

Diagnose und Behandlung

Für die Diagnose werden die Aussagen des Patienten aufgenommen sowie ein Ultraschall und weitere Bildgebung durchgeführt. Die Entfernung des Harnleitersteins oder auch Nierensteins findet in der Regel unter Vollnarkose statt. Über die Harnröhre führt der Arzt ein Operationsinstrument ein. Dieses verfügt über eine Kamera sowie ein Fangnetz, um den Stein aus der Harnröhre zu ziehen. Über einen Monitor kann der Arzt sehen, wo sich der Harnleiterstein in der Harnröhre befindet. Kleine Steine können direkt entfernt werden. Grössere Steine werden zuerst mit einem Laser fragmentiert und einzeln aus der Harnröhre gezogen. Die endoskopische Behandlungsmethode ist sehr schonend, da keine Schnitte notwendig sind und die natürlichen Körperöffnungen für den Eintritt und Austritt der Operationsinstrumente verwendet werden. Nach einer Entfernung eines Harnleitersteins ist ein Spitalaufenthalt von ein bis zwei Nächten üblich.

Einsatzgebiete der Endourologie

Die endoskopische Behandlungsmethode wird nicht nur für die Entfernung von Nieren- und Harnleitersteinen verwendet. Auch für die Behandlung von Blasentumoren und bei Prostatavergrösserungen kommt diese zur Anwendung. Die Vorgehensweise ist dabei identisch, die natürlichen Körperöffnungen werden für den Eintritt und Austritt der Operationsinstrumente verwendet. Das krankhafte Gewebe bei Tumoren wird ebenfalls durch diese Öffnungen entfernt. Es werden keine Schnitte benötigt und die Behandlung ist für den Patienten sehr schonend.

 

 

Im Beitrag praxis gsundheit «Harnleitersteine und Nierensteine schonend behandeln» spricht David Staudenmann mit dem Experten Dr. med. Harald Voepel, Facharzt für Urologie, spez. Urologische Chirurgie, Chefarzt Klinik für Urologie, Spital Emmental und einem Patienten über die schonende Behandlung von Harnleitersteinen und Nierensteinen.

Die Eingriffe über die natürlichen Körperöffnungen sind sehr schonend für den Patienten

Dr. med. Harald Voepel, Facharzt für Urologie, spez. Urologische Chirurgie, Chefarzt Klinik für Urologie, Spital Emmental

 

Folgende Fragen beantwortet der Experte detailliert und verständlich:

  • Wie ist das Vorgehen bei solchen Beschwerden?
  • Ist eine Bildgebung notwendig, um eine genaue Diagnose stellen zu können?
  • Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es bei Harnleitersteinen?
  • Wie wird der Harnleiterstein aus dem Körper entfernt?
  • Ist eine Vollnarkose angebracht?
  • Wie lange ist der Aufenthalt im Spital nach einem solchen Eingriff
  • Welches sind klassische Symptome bei Nieren- oder Harnleitersteinen?

 

Folgende Fragen beantwortet der Patient im Beitrag:

  • Welche Schmerzen hatte der Patient?
  • Wie fühlte sich der Patient direkt nach der Operation?
  • Wie rasch trat eine Besserung ein?

 

Unsere Beiträge bieten Ihnen hochwertige und verlässliche Informationen. Dafür stehen namhafte Expertinnen und Experten, sowie die journalistische Sorgfalt eines erfahrenen TV-Teams.

ExpertInnen:
Dr. med. Harald Voepel, Facharzt für Urologie, spez. Urologische Chirurgie, Chefarzt Klinik für Urologie, Spital Emmental
Moderation:
David Staudenmann, CEO und Mitinhaber santémedia AG, Moderator medizinischer und gesundheitspolitischer TV-Sendungen
Produktion:
Grazia Siliberti, Mitglied der Geschäftsleitung
Herausgeber:
santémedia AG, Bern, spezialisiert auf Kommunikation im Gesundheitswesen, realisiert seit 2001 eigene, redaktionelle medizinische und gesundheitspolitische TV-Sendungen und ist in der Schweiz Marktführerin in diesem Bereich.
Beitrag erstellt:
13.12.2022
Letzte Überprüfung:
13.12.2022

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