Die Gala vom 12. März 2026 im Berner Kursaal war das Highlight und der Abschluss des 5. Viktor Award mit wunderbaren Preisträgern und emotionalen Momenten. Ausgezeichnet wurden herausragende Leistungen im Schweizer Gesundheitswesen in fünf Kategorien. Über 200 geladene Gäste aus dem Schweizer Gesundheitswesen, aus Politik und Wirtschaft durften den Abend in herzlicher Ambiance geniessen.
Bundespräsident Guy Parmelin übermittelte den Gästen der Gala seine Gedanken zur Brandkatastrophe in Crans Montana in einer persönlichen und bewegenden Videobotschaft.
Tauchen Sie nochmals ein in wunderbare Momente der Gala Viktor Award.
Bildergalerie: Posing Roter Teppich
Video: Re-Live vom Roten Teppich
Die Sieger Viktor 2025
WIR GRATULIEREN HERZLICH!
Herausragendste Persönlichkeit im Schweizer Gesundheitswesen
Personnalité la plus remarquable
Gewinner Viktor Award 2025: Prof. Dr. med. Roland Albrecht, Chefarzt und Mitglied der Geschäftsleitung der Rega
Aus der Laudatio von Jurypräsident Otto Bitterli: Prof. Dr. med. Roland Albrecht strahlt Autorität aus, ohne laut zu werden. Er ist stets sehr bescheiden geblieben und hat die Sache in den Vorder- und die eigene Person in den Hintergrund gestellt. In schwierigen Situationen bleibt Roland Albrecht besonnen, trifft klare Entscheidungen und vermittelt Sicherheit. Dabei kann er auf eine grossartige Karriere als Facharzt Anästhesiologie und Intensivmedizin, als Titularprofessor der Universität Bern, als langjähriger Chefarzt der REGA und als Chefarzt der alpinen Rettung Schweiz zurückblicken. Roland Albrecht hat die medizinischen Standards und die technische Entwicklung in der Schweizer Luftrettung nachhaltig mitgestaltet und steht schlicht und einfach für «medizinische Exzellenz in der Schweizer Luftrettung».
Medizinische Meisterleistung
Prouesse médicale
Gewinner Viktor Award 2025: SERO-App (Luzerner Psychiatrie)
Aus der Laudatio von Jurymitglied Prof. Jürg Hodler: Es geht hier um ein häufig unterschätztes Problem, das allein in der Schweiz jährlich zu fast 1000 Todesfällen führt. Bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen gehört es zu den häufigsten Todesursachen überhaupt. Es betrifft insbesondere vulnerable Personen, z.B. in schwerer finanzieller Notlage, Vereinsamte, und chronisch Kranke, insbesondere psychisch Kranke. Es gibt kein Wundermittel gegen dieses Problem, aber es gibt Mittel, um die Häufigkeit zu reduzieren, namentlich durch Prävention, aktiven Umgang der Betroffenen mit dem Problem, frühzeitiges Erkennen von Warnzeichen, gesichertem Zugang zu Unterstützungsangeboten, Einbezug von Familien und anderen Ansprechpartnern, die wiederum selber oft Unterstützung benötigen. Die Möglichkeiten, die Smartphones und darauf installierte Apps zur Lösung solcher Probleme beizuziehen, liegt eigentlich auf der Hand, aber zuerst muss jemand auf die Idee kommen, Betroffene, deren Angehörige, Betreuer und Entwickler an Bord holen und dann Durchhaltewillen zeigen, bis es mit der breiten praktischen Anwendung klappt. Wir sprechen von Suizid und dessen Prävention mittels elektronischer Hilfsmittel.
Pionierleistung im Schweizer Gesundheitssystem
Œuvre de pionnier dans le système de santé suisse
Gewinner Viktor Award 2025: Fondation ART-THERAPIE
Aus der Laudatio von Jurymitglied Prof. Barbara Wildhaber: Als Kinderchirurgin weiss ich, dass die Betreuung eines Kindes weit mehr ist als nur die Behandlung einer Krankheit. Ein Kind im Krankenhaus leidet auch unter der Trennung. Unter der Angst. Unter dem Schweigen derer, die es lieben und nicht mehr wissen, was sie sagen sollen. 2008 hat eine Schweizer Stiftung beschlossen, dies ernst zu nehmen. Sie hat Kunst- und Musiktherapie in 12 Schweizer Spitälern eingeführt – in der Neonatologie, der pädiatrischen Onkologie, der pädiatrischen Intensivmedizin und der Kinder- und Jugendpsychiatrie. Mit Qualitätsstandards. Mit interdisziplinären Modellen. Und mit nachhaltiger Finanzierung. Nicht nur symbolisch. Sondern strukturiert. Das Ergebnis: 34’000 Kinder erhielten Zugang zu einer Form der Betreuung, die die Medizin allein nicht bieten kann.
Mutigste Initiative in der Organisationsentwicklung
Initiative la plus audacieuse en matière de développement organisationnel
Gewinner Viktor Award 2025: GESCIA (HUG)
Aus der Laudatio von Jurymitglied Dino Cauzza: Im Gesundheitswesen scheinen viele Dinge selbstverständlich zu sein, bis eine Krise eintritt. Das Projekt GESICA – Management von Gesundheitskrisen – erinnert uns eindringlich daran. Es zeigt auch, dass unser Gesundheitssystem nicht nur unter dem Gesichtspunkt der Kosten betrachtet werden darf, sondern auch unter dem seines Wertes: die Bevölkerung schützen, wenn es wirklich darauf ankommt. GESICA bietet eine konkrete Antwort auf diese Herausforderung. Dank der intelligenten Nutzung von Daten und künstlicher Intelligenz ermöglicht das System, Engpässe zu antizipieren, die Transparenz der Kapazitäten zu verbessern und schnelle, koordinierte Entscheidungen zu unterstützen.
Dieses Projekt zeichnet sich auch durch seinen organisatorischen Mut aus: den Aufbau einer gemeinsamen Plattform, das Überwinden institutioneller – und sogar nationaler – Grenzen, um ein grenzüberschreitendes Netzwerk für das Krisenmanagement zu schaffen.
Notfallstation: gut aufgehoben – gut betreut
Service des urgences: aimable, prise en charge de qualité
Gewinner Viktor Award 2025: Spitäler Frutigen Meiringen Interlaken AG (Publikumspreis)
Alle Nominierten Viktor 2025
Herausragendste Persönlichkeit*
- Dr. med. Roland Albrecht, Chefarzt und Mitglied der Geschäftsleitung Rega
- Annina Bosshard, Pflegefachfrau und Co-Präsidentin Swiss Nursing Students
- Felix Gutzwiller, Prof. Dr. med. (em) UZH, Präsident prio.swiss – Der Verband Schweizer Krankenversicherer
- Sophie Ley, Präsidentin Schweizer Berufsverband der Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner SBK – ASI
- Marcel Napierala, CEO Medbase
Mutigste Initiative in der Organisationsentwicklung*
- GESICA Gestion des situations de crises sanitaires (HUG)
- LUKS Virtual Care
- MediZentrum
- USB Übernahme Claraspital
- vivahub.ch
Medizinische Meisterleistung*
- Mirjam Christ-Crain, Chefärztin Endokrinologie, Diabetes und Metabolismus, USB
- Multiple Sklerose Cockpit, entwickelt am Inselspital
- SERO-App für Suizidgefährdete und deren Angehörige
- Dr. rer. nat. Andrea E. Steuer, Stv. Abteilungsleiterin Forensische Pharmakologie & Toxikologie, Institut für Rechtsmedizin Zürich
Pionierleistung im Schweizer Gesundheitssystem*
- Fondation ART-THERAPIE, Kunsttherapie für schwerkranke Kinder im Spital
- trifact, Digitale Prozesse für mehr Zeit für Patientinnen und Patienten (mit KSB)
- PINK CUBE, Mobile Brustkrebsfrüherkennung für alle
- Swiss Cancer Institute, Pionierarbeit in gemeinsamer Krebsforschung
- Swiss Personalized Health Network, Dateninfrastruktur für personalisierte Medizin
Notfallstation: gut aufgehoben – gut betreut**
- Hirslanden Klinik Linde, Biel
- Hôpital de Moutier
- Lindenhofspital, Bern
- RHNe Réseau hospitalier neuchâtelois
- Spitäler fmi AG Alpines Notfallzentrum, Interlaken
- Spital Nidwalden, Stans
- Stadtspital Zürich
*Wertung 50% Jury/50% Publikum / **Wertung 100 % Publikum
Über das Nominations- und Votingverfahren wird keine Korrespondenz geführt.
«Viktor – Der Award des Schweizer Gesundheitswesens» wurde zum fünften Mal ausgerichtet. Ausgezeichnet wurden erneut herausragende Leistungen im Schweizer Gesundheitswesen. Das Highlight von «Viktor» war die festliche Preisverleihung im Rahmen der Gala mit exklusiven Gästen vom 12. März 2026 im Kursaal Bern. Die Jury wird präsidiert von Otto Bitterli.
Presenting Partner «Viktor»: Enovis & santemedia.ch
Sponsoren: Hirslanden, Lindenhof Gruppe, Die Post – Gesundheitslogistik, Siloah Gruppe, Zurzach Care
Weitere Partner: Pathologie Länggasse, Verus Advisory
Medinside
Wir danken allen Sponsoren und Partnern herzlich für ihr Engagement.
Möchten Sie Teil von Viktor sein und Sponsor Viktor 2026 mit Gala 2027 werden? Grazia Siliberti, santemedia, 079 616 86 32, info(at) santemedia.ch
VIKTOR 2026 – Gala 8. April 2027 – Teilnahme auf persönliche Einladung.





