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Spreizfuss – Risikofaktor für Hallux Valgus?

Beim Spreizfuss weichen die Knochenstrahlen des Mittelfusses auseinander, der Vorderfuss ist verbreitert. Es handelt sich um die häufigste Fussdeformität, die bei einer Zehenfehlstellung entstehen kann.

Ein Spreizfuss entsteht vor allem in der zweiten Lebenshälfte. Frauen ab 40 sind am häufigsten davon betroffen. Übergewicht oder schlechtes Schuhwerk können Risikofaktoren für die Entstehung dieser Fehlstellung darstellen. Oft sind die Füsse jahrelang falsch belastet worden. Im Normalfall macht der Spreizfuss wenig Probleme. Macht er Beschwerden, äussert sich dies meistens bei geschlossenen Schuhen. Die druckexponierten Stellen können schmerzen, die Zehen sind auseinandergespreizt und liegen nicht mehr parallel zueinander. Der Spreizfuss kann im Rahmen eines Hallux valgus entstehen oder sich als Risikofaktor zu einem entwickeln.

Ein Spreizfuss ohne Beschwerden bedarf keiner Therapie. Verursacht die Deformität Schmerzen, können zuerst konservative Methoden wie orthopädische Einlagen, Fussgymnastik, Umschläge oder Schmerzmittel probiert werden. Werden die Schmerzen jedoch so stark und nimmt der Betroffene eine Art Schonhaltung ein, die andere Komponenten des Bewegungsapparates schädigen kann, ist eine Operation die richtige Entscheidung. Bei dem Eingriff wird die Position der Mittelfussknochen korrigiert.

In der Sendung praxis gsundheit „Schmerzhafter Spreizfuss“ spricht David Staudenmann mit Dr. med. Christoph Andres und einer Patientin über die Fussfehlbildung Spreizfuss.

ich habe mehr Lebensqualität

Liselotte Meinen, Patientin

Juni 2015

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