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Präzision und Teamwork bei Knieprothese

ExpertInnen: Dr. med. Ulrich Haupt

Daniel Berger hatte mit Knieschmerzen zu kämpfen. Erst eine Knieprothese brachte die erhoffte Linderung. Eineinhalb Jahre nach der Operation absolvierte er mit der Knieprothese den IRONMAN Switzerland in Thun. Im Studio von santemedia sprach David Staudenmann, mit Dr. med. Ulrich Haupt, Teamleiter Kniechirurgie, Orthomotion Thun und Daniel Berger über den Weg zur Prothese und die moderne Operationstechnik mit der VR-Brille.

Nach einer intensiven Trainingseinheit begannen bei Daniel Berger die Knieschmerzen. Sein Knie schwoll an, und es bildeten sich Wassereinlagerungen. Genauere Untersuchungen mit Röntgenaufnahmen und MRI zeigten einen erheblichen Knorpelschaden, zudem war der Meniskus beschädigt. Beides sind typische Anzeichen einer Abnützung des Kniegelenks. Da Daniel Berger sich sportliche Ziele gesetzt hatte, entschied er sich gemeinsam mit Dr. Ulrich Haupt für eine Cortisonspritze, um die Knieschmerzen zu lindern. Diese zeigte jedoch kaum Wirkung. Auch die anschliessende Kniegelenkarthroskopie hat keine weiter Möglichkeiten zu einer Therapie gezeigt. Die Schmerzen im Knie gingen nicht mehr weg. Die letzte Option war der Einsatz einer Knieprothese.

 

 

Der Einsatz eines künstlichen Kniegelenks ist Teamarbeit. Dazu gehört nicht nur die Chirurgen, sondern auch die Physiotherapeuten und die Patienten

Dr. med. Ulrich Haupt, Teamleiter Kniechirurgie, Orthomotion Thun

Kniebeweglichkeit zurückgewinnen
Für Daniel Berger war ein künstliches Kniegelenk lange kein Thema. Doch weil die Schmerzen trotz verschiedener Therapien nicht besser wurden, entschied er sich schliesslich für eine Knieprothese. Bei der Operation setzte das Team auf ein Implantat, das die Bewegung des natürlichen Kniegelenks möglichst gut nachahmt. Dadurch fühlt sich das Knie stabil an und lässt sich im Alltag wieder normale bewegen. Ziel ist, dass Patienten nach der Heilung eine möglichst natürliche Kniebeweglichkeit zurückgewinnen und wieder Vertrauen in ihr Gelenk bekommen.

Mit VR-Brille zur millimetergenauen Knieprothese
Damit eine Implantation einer Knieprothese erfolgreich verläuft, braucht es nicht nur ein gutes Implantat, sondern auch Teamwork, Erfahrung und höchste Präzision. Bei Orthomotion wird mit einer VR-Brille operiert. Diese zeigt nicht nur das Operationsgebiet, sondern auch die exakte Beinachse und die Millimeter, die reseziert werden. Die VR-Brille ermöglicht es, die Knieprothese auf den Millimeter genau einzusetzen und individuell auf den Patienten anzupassen. Das unterstützt einen raschen Heilungsverlauf und erleichtert den schnellen Wiedereinstieg in den gewohnten Alltag.  

Mit Knieprothese zum IRONMAN
Auch nach der Operation werden die Patienten eng vom gesamtem Team begleitet. Davon profitierte auch Daniel Berger. Er konnte rasch mit der Bewegungstherapie beginnen und die Muskulatur gezielt durch Krafttraining aufbauen. Knapp eineinhalb Jahre nach der Operation absolvierte er sogar den IRONMAN Switzerland in Thun. Dr. Ulich Haupt betont jedoch, dass dies eine absolute Ausnahme ist.

 

Unsere Beiträge bieten Ihnen hochwertige und verlässliche Informationen. Dafür stehen namhafte Expertinnen und Experten, sowie die journalistische Sorgfalt eines erfahrenen TV-Teams.

ExpertInnen:
Dr. med. Ulrich Haupt, Teamleiter Kniechirurgie, Orthomotion Thun
Moderation:
David Staudenmann, CEO und Mitinhaber santémedia AG, Moderator medizinischer und gesundheitspolitischer TV-Sendungen
Patientenerfahrung:
Daniel Berger , Hat den IRONMAN Switzerland Thun mit einer Knieprothese absolviert
Produktion:
Michaela Seiler, Leiterin Produktion, santémedia AG
Herausgeber:
santémedia AG, Bern, spezialisiert auf Kommunikation im Gesundheitswesen, realisiert seit 2001 eigene, redaktionelle medizinische und gesundheitspolitische TV-Sendungen und ist in der Schweiz Marktführerin in diesem Bereich.
Beitrag erstellt:
01.12.2025
Letzte Überprüfung:
08.12.2025

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