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Bern – Wiege der innovativen Orthopädie

Wenn das Knie schmerzt, wenn Fuss, Schulter oder andere Gelenke nicht mehr uneingeschränkt funktionieren, ist der Gang zum Orthopädischen Chirurgen oft unumgänglich. In Bern begründete der renommierte Chirurg Maurice E. Müller die qualitätsorientierte Orthopädie. Genannt wurde diese neue Art der Orthopädie «Berner Schule». Definierte, resultatorientierte Behandlungsprozesse und strikte Qualitätskontrollen sollten den Patientinnen und Patienten Sicherheit geben. Bern ist nach wie vor eine weltweit bekannte Hochburg der innovativen Orthopädie. In Bern hat auch die zweitgrösste Orthopädische Klinik der Schweiz, die Orthopädie Sonnenhof, ihren Sitz. Geri Staudenmann begrüsst auf dem Sofa Jaune Prof. Dr. med. Stefan Eggli, Mitgründer der Orthopädie Sonnenhof. Stefan Eggli erzählt von seiner Vision der Orthopädie, warum Arztromane im elterlichen Heim ihn zum Medizinstudium brachten und warum die Schweiz über das beste Gesundheitssystem der Welt verfügt.

Die Mutter von Stefan Eggli hegte den leisen Wunsch, er möge doch Arzt werden, denn sie las Arztromane. Schlussendlich waren Mathematik und Physik zu trocken für Stefan Eggli, deshalb wandte er sich der Medizin zu, der Kontakt mit anderen Menschen war ihm wichtig. Für die Orthopädie entschied er sich aus einem einfachen Grund: In der Orthopädie gab es unglaubliches Potenzial für Innovationen, mehr als in anderen Disziplinen.

 

 

«Unsere rund 100 Ärztinnen und Ärzte haben gemeinsame Guidelines, das ist uns wichtig. Auch haben wir ein gemeinsames Verständnis von Qualität und Qualitätskontrolle. Zudem legen wir Wert auf Lehre und Forschung, wir bilden selbst Ärzte bis zum Facharzttitel aus»

Prof. Dr. med. Stefan Eggli, Leiter Kniechirurgie und Sportverletzungen Orthopädie Sonnenhof

Die Orthopädie hat sich in den vergangenen 20, 30 Jahren enorm entwickelt. Bevor die beiden Berner Chirurgen Maurice E. Müller und Reinhold Ganz die Orthopädie standardisiert und resultatorientiert entwickelt haben, war die Orthopädie etwas «wild», wie Stefan Eggli sagt. Das heisst beispielsweise, der gleiche Bruch wurde auf verschiedene Art und Weise operiert und behandelt. Im Gegensatz zu vor 20 Jahren dauert eine Knieoperation heute in der Regel unter einer Stunde, der Patient bleibt drei Tage im Spital. Gründe dafür sind die Entwicklung in der Operationstechnik, aber auch im Einsatz von modernsten Implantaten.

Milliardenschwere Wertschöpfung aus Bern
Unter Orthopäden weltweit ist Bern ein Mekka. Von hier aus kamen und kommen Entwicklungen,  welche die Orthopädie prägen. Firmen wie Mathys (Implantate) haben hier ihren Ursprung. Damit verbunden sind Entwicklung und Fortschritt in der Orthopädie.

Qualität ist treibende Kraft
Die Orthopädie Sonnenhof ist heute mit rund hundert Orthopädischen ChirurgInnen die zweit grösste Orthopädie der Schweiz. Bis in zehn Jahren soll die Orthopädie Sonnenhof weiter wachsen und die grösste Orthopädie der Schweiz werden. Das ist aber für Stefan Eggli nicht das entscheidende. Die Ansprüche an die Qualität, Orientierung an Outcome für PatientInnen, die kontinuierliche Arbeit im Team sind sehr hoch und treiben an, das Beste zu geben.  Die Orthopädie Sonnenhof bildet als so genannte A-Klinik (höchste Stufe für Ausbildung) selbst aus, zur Zeit sind rund 30 Ärztinnen und Ärzte in der Ausbildung. Dies sichert nicht nur den eigenen Nachwuchs, sondern sorgt dafür, dass dem Schweizer Gesundheitssystem top ausgebildete Orthopädische Chirurginnen und Chirurgen zur Verfügung stehen.

Stefan Eggli hat in seiner Laufbahn mehrere Gesundheitssysteme kennengelernt. Mit Überzeugung sagt er, die Schweiz habe das weltweit beste System – teuer, aber das Beste. Qualitätsabbau wäre die Folge, wenn weniger Gelder zur Verfügung stehen.

 

 

 

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