Auslandpreisvergleich Medikamente
Im Rahmen der Medienkonferenz zum Auslandpreisvergleich von Medikamenten von Interpharma und santésuisse hat santemedia.ch die Exponenten auch zu anderen Themen aus dem Gesundheitswesen befragt.
Anlässlich der Medienkonferenz vom 31. Mai 2018 äussert sich Verena Nold, Direktorin santésuisse, zu ambulanten Kosten und EFAS.
Pauschalabgeltungen im ambulanten Bereich einführen
Verena Nold, Direktorin santésuisse
Der neunte Auslandpreisvergleich Medikamente fördert nichts Überraschendes zu Tage. Die grösste Differenz zeigt sich nach wie vor bei den Generika, für die man in der Schweiz über 50 Prozent mehr bezahlen muss. Patentabgelaufene Originalpräparate sind 17 Prozent teurer als im Durchschnitt der Vergleichsländer, patentgeschützte Medikamente sind nur noch 9 Prozent teurer als in den Vergleichsländern (Wechselkurs CHF/EUR 1.09).
Am Rande der Medienkonferenz wurde auch über andere Massnahmen zur Eindämmung des Kostenwachstums im Gesundheitswesen diskutiert. Eine wichtige Massnahme sei die Anpassung des ambulanten Tarifs, beispielsweise die Einführung von Pauschalabgeltungen (fixe Beträge) für Operationen, sagt Verena Nold, Direktorin von santésuisse.
31. Mai 2018