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Medizin  •  Zähne

Blutverdünnende Medikamente – Zahnimplantat trotzdem möglich?

Besonders ältere Menschen leiden unter Zahnproblemen. Möchten sie sich ein Zahnimplantat einsetzen lassen und nehmen gleichzeitig Blutverdünner, sind sie dem Risiko von Nachblutungen und Komplikationen ausgesetzt. Trotzdem müssen Patienten mit Blutverdünner nicht auf Zahnimplantate verzichten.

Haben Menschen, welche Blutverdünner einnehmen müssen, den Wunsch, sich Zahnimplantate einsetzen zu lassen, ist dies trotz den bestehenden Risiken grundsätzlich möglich. Wichtig ist es, sich beim Hämatologen oder Hausarzt zu informieren und die eigene Situation zu analysieren. Möglicherweise kann die Dosis Blutverdünner reduziert werden. Ist dies nicht möglich, stellt sich bei ca. 5% der Patienten, welche gewisse Voraussetzungen erfüllen,  die Möglichkeit, lokal zu behandeln. Genauer ausgedrückt wird die Implantation ohne Aufklappung durchgeführt, der Eingriff erfolgt also direkt durchs Zahnfleisch ohne Aufschneiden. Der Zahnarzt arbeitet computergestützt, der Patient kann so schmerzlos und ohne Schwellungen oder Blutungen behandelt werden.

In der Sendung Medizin TV „Implantate und Blutverdünnung – Zahnimplantate“ spricht Michèle Buri mit Prof. Dr. med. dent. Daniel Buser und einem Patienten über die Möglichkeiten für Patienten mit Blutverdünner, welche den Wunsch haben, sich Zahnimplantate einsetzen zu lassen.

Ich habe als Kind zu viel Süsses gegessen und meine Zähne zu wenig gepflegt

Thomas Kulli, Patient

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