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Adipositas mit bariatrischer Chirurgie behandeln

Die morbide Adipositas (krankhaftes Übergewicht) ist eine chronische Erkrankung, die oft mit anderen Stoffwechselerkrankungen zusammen zum metabolischen Syndrom führen. Metabolische Chirurgie führt zu einem signifikanten Gewichtsverlust und kann die richtige Lösung sein, wenn andere Massnahmen scheitern.

Übergewicht und die daraus resultierenden Begleiterkrankungen entwickeln sich weltweit mehr und mehr zu einem grösser werdenden Gesundheits- und Wirtschaftsproblem. Meistens führt ein zu hohes Gewicht auch zu Stoffwechselerkrankungen wie beispielsweise Diabetes, Atemnot oder Bluthochdruck.

Als konservative Therapie stellen Diäten bzw. eine Umstellung der Ernährung einen wichtigen Lösungsansatz dar. Zudem hilft Sport und genügend Alltagsbewegung, Gewicht zu reduzieren und den Stoffwechsel anzukurbeln.

Bei der Sleeve-Gastrektomie wird der Magen verkleinert (Schlauchmagen). In der Praxis wird allerdings der Magenbypass am häufigsten operiert. Das bedeutet, dass der Chirurg einen Teil des oberen Magens direkt an den Dünndarm annäht. Die Nahrung fliesst also vom oberen Magen direkt in den Dünndarm, der grösste Teil des Magen als Reservoir wird nicht mehr aktiv benötigt. Die Patienten können also deutlich weniger Nahrung zu sich nehmen und müssen mehrere Male am Tag kleine Portionen essen. Zu Beginn können Brot, Teigwaren oder Fleisch Mühe bereiten, möglicherweise tritt auch ein Nährstoffmangel auf. Hier ist es wichtig, sich professionelle Unterstützung aus der Ernährungsberatung zu holen.

In der Sendung praxis gsundheit „Chirurgische Behandlung bei Übergewicht“ spricht David Staudenmann mit Dr. med. Philipp Nett und einer Patientin über metabolische Chirurgie bei krankhaftem Übergewicht.

mein Selbstwertgefühl ist gestiegen

Karin Weber Klossner, Patientin

Oktober 2015

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