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Wirkung der Abtreibungspille stoppen: Stunden entscheiden

ExpertInnen: Dr. med Werner Foerster

Rund zehn Prozent aller Frauen, die die Abtreibungspille Mifegyne/RU-486 einnehmen, bereuen dies im Nachhinein. Eine neuartige Therapie kann bei der richtigen Anwendung die Wirkung der Abtreibungspille aufhalten und eine normale Schwangerschaft ermöglichen. Ein Experte gibt Auskunft.

Soll eine Abtreibung aufgehalten werden, zählt jede Stunde, wie Experte und Gynäkologe Dr. med. Werner Foerster weiss. Es sei nur bis max. 36 bis 48 Stunden nach der Einnahme der Abtreibungspille Mifegyne/RU-486 noch möglich, das Ungeborene zu retten. Je früher die Therapie gestartet wird, desto höher die Erfolgschancen. Nimmt die Frau das bioidentische Hormon Progesteron regelmässig und in hohen, kontrollierten Dosen zu sich, ist die Chance gross, die Abtreibung zu stoppen. Die Therapie ist nur unter ärztlicher Aufsicht durchführbar. Es liegen keine wissenschaftlichen Befunde vor, die belegen würden, dass Mutter oder Kind Schaden nehmen, erklärt der Experte. Im Gegenteil: Die hohe Dosis Progesteron unterstützt eine gesunde Schwangerschaft und es kommt nachweislich zu weniger Früh- und Fehlgeburten. In der Schweiz konnten bislang schon mehrere Kinder auf diese Weise gerettet werden.

Die Kosten für das Progesteron werden von der Krankenkasse übernommen, die ärztliche Begleitung übernimmt die Schweizerische Hilfe für Mutter und Kind SHMK, so dass keine Kosten auf die Mutter zurückfallen. Die SHMK leistet Soforthilfe für Schwangere und Mütter in Not.

Mütter, die ihr Kind trotz der Abtreibungspille behalten wollen, sollen sich keine Sorgen über die finanziellen und gesundheitlichen Probleme machen und die Therapie mutvoll beginnen.

Dr. med. Werner Foerster, Facharzt FMH für Gynäkologie und Geburtshilfe

Weitere Informationen: www.rettet-mein-baby.ch

 

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ExpertInnen:
Dr. med Werner Foerster, Facharzt FMH für Gynäkologie und Geburtshilfe
Produktion:
Grazia Siliberti, Mitglied der Geschäftsleitung
Herausgeber:
santémedia AG, Bern, spezialisiert auf Kommunikation im Gesundheitswesen, realisiert seit 2001 eigene, redaktionelle medizinische und gesundheitspolitische TV-Sendungen und ist in der Schweiz Marktführerin in diesem Bereich.
Beitrag erstellt:
12.04.2021
Letzte Überprüfung:
12.04.2021

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