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Hallux valgus minimal-invasiv behandeln

Der Hallux valgus ist eine häufige Deformität des Fusses. Dabei ist der grosse Zeh nach aussen gerichtet, der Knochen steht heraus. Neu gibt es eine minimal-invasive Methode, um den Hallux chirurgisch schonend zu behandeln.

Fast jeder Dritte in Europa ist von der Fussfehlstellung „Hallux valgus“ betroffen. Zu langes Tragen von ungeeignetem Schuhwerk und eine vererbbare Bänder- und Bindegewebsschwäche kann die Entstehung eines Hallux begünstigen. Der grosse Zeh ist fehlgestellt, seine Knochenkante ragt heraus. Bei den meisten Patienten kommt es infolge des breiteren Fusses zu einem Spreizfuss, was zu Druckstellen und Schmerzen führen kann. Zudem können bereits Arthroseerscheinungen auftreten und/oder ein Senkfuss entstehen. Bei chronischen oder starken Beschwerden ist eine Operation nötig.

Die minimal invasive Hallux-Chirurgie ist eine neue, schonende Methode, mit der Patienten schneller wieder fit werden. Bei diesem Eingriff muss das Gelenk nicht aufgemacht werden – so vermindert sich die typische postoperative Gelenksteifigkeit. Weil keine Verschraubung notwendig ist, kann der Patient mit Spezialschuhen nach der Operation sofort laufen und den Fuss belasten. Diese Schlüssellochtechnik kann jedoch nicht in allen Fällen angewendet werden – ist die Deformität zum Beispiel zu stark, kommt nur die offene Operation infrage.

In der Sendung praxis gsundheit „Minimal invasive Hallux-Chirurgie“ spricht David Staudenmann mit Dr. Isam El-Masri und einer Patientin über den Hallux valgus.

Ich kann den Eingriff nur empfehlen

Maria Luisa Fischer, Patientin

Juni 2016

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